Müllberge und Sandsäcke auf Dresdens schönster Insel – es wird aufgeräumt

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Nachdem sich die Elbe nun langsam wieder in ihr Bett zurückgezogen hat, wird auf Dresdens schönster Insel aufgeräumt. Es türmen sich Müllberge und Sandsäcke, viele Anwohner kämpfen sich in ihre Wohnungen und Häuser vor, die zum Teil vollständig unter Wasser standen. Andere Laubegaster müssen noch etwas länger warten …  
Auf der Österreicher Straße und Leubener Straße hatten sich bereits am Freitag, dem 07.06.2013, die ersten Geschäftsleute (Handwerker, Gastronomen, Gewerbetreibende) eingefunden, um zu sehen, welchen Schaden das Europa-Hochwasser angerichtet hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand noch immer viel „Brühe“ auf den Straßen. 
Fotografie Kerstin Schuster
Heilsarmee verteilt Essen und Getränke an Flutopfer und Fluthelfer
Die rastlosen Bundeswehrsoldaten als auch die fleißigen Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) waren ebenso vor Ort, wie viele Helfer, die freiwillig aus weiten Teilen Sachsens kamen, um bei den Aufräumarbeiten auf Dresdens schönster Insel zu helfen. 
Damit niemand verhungern oder verdursten musste, auch jene Inselbewohner eine warme Mahlzeit genießen konnten, die ohne Strom und Wasser waren, hatte sich die Heilsarmee nach Laubegast durchgekämpft.  

Herrenhaus Laubegast
Aus Schaden wird man klug!
Steffen Obst, der Inhaber der Filiale Tee & Natur(auf der Österreicher Straße 25) hatte das gesamte Warenangebot vor der Flut der Elbe in Sicherheit gebracht. Der Unternehmer wusste nur zu gut, welch enormen Schaden das Hochwasser anrichten würde, denn sein Tee & Natur Geschäft stand 2002 vollständig unter Wasser. Damals befand sich die Filiale noch im ehemaligen Herrenhaus, wo heute die Pizzeria beherbergt ist.   

Warenchaos in der Rossmann-Filiale
Nur ein paar Meter weiter sah es anders aus. Die Rossmann-Filiale war „abgesoffen“, die Waren schwammen im Wasser herum. Dies wäre nicht passiert, wenn anstelle des Rossmann-Hauses noch eine freie Fläche gewesen wäre, wie es vor 2009 der Fall war. Doch es musste wieder einmal ein neues Gebäude in Laubegast errichtet werden.   
Nach dem Hochwasser wird aufgeräumt
Laubegast nach dem Hochwasser im Juni 2013 – Müllberge und Sandsäcke
 

Gerümpel vor der Bäckerei Franke auf der Österreicher Straße

 

Nach der Flut 2013
Sandsackberg auf der Kreuzung in Laubegast

Schuster bleib` bei deinen Leisten!
Jörg Bormann, der Inhaber der Schuhmacherei in Laubegast, hat bereits die Flut 2002 hinter sich gebracht. So war er vorgewarnt und handelte besonnen. Werkstatt ausräumen, die wichtigsten Geräte in Sicherheit bringen und dann abwarten … 
Dresden Forografie Kerstin Schuster
Schuhmacherei Jörg Bormann Laubegast
Kaum war der Laden wieder „begehbar“, stiefelte der Schuhmacher los, um sich ein Bild zu machen. Sowohl Deko als auch das zurückgelassene Inventar brachte er gemeinsam mit Freunden nach draußen, wo es gesäubert wurde, um anschließend in der Sonne zu trocknen. Die Schuhmacherei musste dann nur noch vom Elbe-Hochwasser befreit und geschruppt werden. 
Spätverkauf - Fotografie Kerstin Schuster
Spätverkauf – Spetialist – Laubegast
 Im „Späti“ wird sauber gemacht!

Während sich Jörg Bormann eine kleine Verschnaufpause gönnte, ging es nebenan im Spätverkauf noch „heiter“ weiter. Der „Spetialist“ musste ebenfalls vom Schlamm befreit werden. Die Jungs „klotzten“ richtig ran.   

  
Tabakladen Leubener Straße Dresden
Tabak- und Lotto-Laden Leubener Straße 4
Voll erwischt hat das Hochwasser im Juni 2013 auch Angelika und Andreas Trage, die Inhaber des Tabakladens auf der Leubener  Straße 4.
Trotz Aufräumarbeiten hat das Ehepaar seinen Humor ebenso wenig verloren wie die Freundlichkeit. Bereits am Sonntag, dem 09.05.2013, wurde das Geschäft wieder eröffnet, obgleich es noch keinen Strom gab. 

Auf Dresdens schönster Insel wird aufgeräumt

Leubener Straße / Dresden Laubegast – Forsthaus und Anglerfreund nach der Flut 2013

Hilfe für Flutopfer dringend erforderlich
Altlaubegast nach dem Europa-Hochwasser 2013 – zurück bleiben Müllberge und Wohnungen, die neu saniert werden müssen. Hochwasser-Opfer, die dringend Unterstützung brauchen!
Fotografie Kerstin Schuster
Am Laubegaster Ufer nach der Flut 2013 – die Elbe kriecht ins Bett zurück

Die Dresdner „Inselbewohner“ bedanken sich bei allen Flut-Helfern und den Spendern, welche die Laubegaster Flutopfer unterstützen!  

 

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2 Kommentare

  1. Dann hoffen wir mal, dass die Elbe für immer und ewig in ihrem Bett ruht und Dresden von seiner Nässe in Zukunft verschont.

    Kerstin, jetzt muss es aufwärts gehen.

    Sonnige Grüße
    Sandra

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