Der Froschteich am Dresdner Stadtrand – Erholung pur, Froschkonzerte inklusive

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Heute möchte ich einmal einen besonderen Ort der Entspannung vorstellen, den Froschteich am Rande der Stadt. Dresden hat bezaubernde Parkanlagen zu bieten, wie den Großen Garten zum Beispiel. Bei schönem Wetter ist es dort überall rappelvoll. Anders am Froschteich, wie die „Einheimischen“ ihre kleine grüne Oase nennen, die wie geschaffen ist, um Erholung inmitten der Natur zu finden oder auf Entdeckungstour zu gehen.

Mit Kinder in Dresden die Natur erleben

Dresden Reise schönes Elbflorenz
Blaue Libellen huschen über den mit Seerosen bedeckten Tümpel am Dresdner Stadtrand, der von einem wilden Wäldchen umrahmt wird. Blauflügel-Prachtlibellen werden diese herrlichen Exemplare genannt. Die Flügel der männlichen Libellen schimmern magisch im Sonnenlicht, muten fast schon wie smaragdfarbene Edelsteine an.
kleine blaue Libellen
Handelt es sich bei dieser Libellenart tatsächlich um eine „Gemeine Seejungfer“? Sicher bin ich mir da nämlich nicht! Die kleinen blauen Libellen am Froschteich sind auf jeden Fall wunderschön anzusehen. Für große und kleine „Stadtpflanzen“ ist es ein Erlebnis, den Kleinlibellen bei ihrem munteren Treiben zuzusehen. Sie sind nicht die einzigen „Bewohner“ am Froschteich.
 
In dieser beschaulichen Idylle am Stadtrand von Dresden haben sich viele Vögel niedergelassen, die im Geäst der Bäume krakeelen, ihre Nester bauen und für Nachwuchs sorgen. Nutzinsekten haben hier ihr eigenes Paradies gefunden, laben sich an den Schätzen, die Mutter Natur hervorbringt. Hier flattern sie noch in Scharen herum, die hübschen Schmetterlinge: Kohlweißlinge, Pfauenaugen, Zitronenfalter und wie sie alle heißen. Selbst im „Kiesloch“, wie die älteren Anwohner den Froschteich nennen, tummelt sich so mancherlei Getier. Krebse und Fische worden gesichtet und natürlich, was auch sonst, jede Menge Frösche.
Im „verbotenen Gebiet“ gibt es viel zu entdecken

Kein „Besucher“ weiß genau, wie tief der Teich in der Mitte ist. Kinder dort unbeaufsichtigt spielen zu lassen, wäre daher unverantwortlich. Deswegen durften meine Kids einst nicht alleine ins „verbotene Gebiet“. Tja, aber wie das so ist mit dem „Reiz des Verbotenen“ und der unbändigen Neugier. Sehr beliebt waren die „Nachtwanderungen“ zu Kindergeburtstagen, die bei Einbruch der Dunkelheit absolviert worden. Gewappnet mit Taschenlampen und in Begleitung der Erwachsenen, die – man kann es so sagen – zum Teil mehr „Schiss“ im Dunkeln am Froschteich hatten als die lieben Kleinen.

Zu entdecken gibt es wirklich jede Menge im verbotenen Gebiet. Bei Tage ohnehin. Badende Hunde, verirrte Fischreiher, quakende Frösche, blaue Libellen, winzige Fischlein und echt gefährliche Monster. Ein Dreikäsehoch behauptete tatsächlich, eine Schnappschildköte gesehen zu haben, die er mit Brot ans Ufer gelockt hat. Monster am Kiessee? Kann durchaus sein, glaubt man den folgenden „Beweisfotos“.

 

Mal ehrlich: nicht nur Kinder haben eine blühende Fantasie, in der aus einem Baumstamm am Ufer ein Monster erwächst. Es ranken tatsächlich merkwürdige Geschichten um den Tümpel im verbotenen Gebiet, die Stoff für einen Thriller bieten. Der muss erst noch geschrieben werden. Vielleicht von mir? …

Froschkonzerte als Zugabe

Der Froschteich am Rande der Stadt ist für mich so etwas wie für die Großstädter der Große Garten – ein Ort der Entspannung. Absolute Ruhe herrscht dort allerdings kaum, obgleich sich der Publikumsverkehr, um es einmal so zu nennen, noch in Grenzen hält. Wobei es diesbezüglich auf Wetter und Tageszeit ankommt. Die „Wildnis“ lädt nämlich Jogger, Hundehalter und Liebespaare gleichermaßen ein. Eltern mit Kindern sind insbesondere an warmen Tagen dort zugegen. Laut sind eher die „Bewohner“ des Tümpels.

 
Wo Frösche sind wird gequakt, weshalb mit einem Froschkonzert als Zugabe jederzeit zu rechnen ist – also nichts mit himmlischer Ruhe. Entspannt ist so eine Auszeit am Froschteich trotzdem.
Dresden Reise schönes Elbflorenz
Damit Sie gar nicht erst in Verlegenheit kommen, den friedvollen Ort in der Natur zu erkunden, bleibt er „geheim“. Nur Insider wissen, wo der Froschteich am Rande von Dresden zu finden ist. Ich wollte lediglich einmal zeigen, was das schöne Elbflorenz alles zu bieten hat – fernab der typischen Touristenmagneten.
 

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Update 16.09.2018

Der Dreikäsehoch hatte wohl recht: Ich traute meinen Augen kaum, als ich heute mit meiner Freundin am Froschteich unterwegs war und im Wasser zwischen den Seerosenblättern eine Schildkröte entdeckte. Sie war ziemlich groß. Leider stand ich zu weit weg und das Foto hat trotz Zoomfunktion eine schlechte Qualität. Nachdem ich mich an die mutmaßliche Schnappschildkröte auf dem Nebenweg herangepirscht hatte, meine Kamera in Position brachte, sah sie mich und tauchte ab. Tja, da half leider auch längeres Ausharren am Froschteich nichts. Sie tauchte nicht wieder auf.

 

Aber, liebe „Schnappschildkröte“, ich komme wieder und dann wird ein ordentliches Bild gemacht!  

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