Dresden: Hundehalter aufgepasst! Giftköder am Kleinzschachwitzer Ufer!!!

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Achtung, Giftköder! Seit Tagen warnen Dresdner Hundehalter andere Hundebesitzer davor, ihre Hunde am Kleinzschachwitzer Ufer nicht aus den Augen zu lassen. Der Grund sind Giftköder auf den Elbwiesen, die bereits großen Schaden angerichtet haben.

Zahlreiche Giftköder am Kleinzschachwitzer Elbufer gefunden

Das Kleinzschachwitzer Elbufer (zwischen Laubegast und der Fähranlegestelle nach Pillnitz gelegen) ist bei Joggern, Spaziergängern und Hundebesitzern sehr beliebt. Die Dresdner Elbwiesen laden dazu ein, Hunde ohne Leine herumtollen zu lassen. Achtung Hundebesitzer Giftköder

Manchmal finden die Tiere dabei diverse „Leckerlis“, die ihre Aufmerksamkeit erregen. So etwas wie saftige Wurststückchen, die verführerisch duften und jedem Hund (sei er auch noch so gut erzogen) das Wasser in der Schnauze zusammenlaufen lassen. Schnapp` – weg ist die Wurst! Aber Achtung, hier lauert die tödliche Gefahr fürs Tier. Es könnte sich um einen der zahlreichen Giftköder handeln, die ein Tierhasser auf dem beliebten Terrain am Kleinzschachwitzer Ufer ausgelegt hat.

Giftköder auf den Elbwiesen: Die Angst geht um bei den Hundehaltern in Dresden!

Laut mehreren Pressemeldungen aus Dresden sollen am vergangenen Wochenende an die 20 Giftköder aufgesammelt worden sein. Andere Quellen berichten von 40 vergifteten Wurststückchen. Die ersten Fälle von Hunden mit Vergiftungssymptomen, die in einer Tierarztpraxis behandelt werden mussten, ereigneten sich bereits in den Wochen zuvor. Derzeit ist von vier Hunden die Rede, die vermutlich am Kleinzschachwitzer Ufer vergiftete Wurststückchen gefressen haben sollen.   

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PETA hat 1000,00 Euro Belohnung ausgesetzt!

Wer tut so etwas? Diese Frage lässt sich erst konkret beantworten, wenn der oder die Täter gefasst worden sind. Besorgte Hundebesitzer halten derzeit die Augen und Ohren offen, um die betreffende(n) Person(en) auf frischer Tat zu ertappen. Die Tierschutzorganisation PETA setzt sogar 1000,00 Euro Belohnung für den „entscheidenden Hinweis“ aus, wie es in der Onlineausgabe von Radio-Dresden heißt. Die von der Polizei gesicherten Giftköder wurden dem LKA Sachsen zugesandt.

Ich hoffe sehr, dass derjenige binnen kürzester Zeit dingfest gemacht wird, damit er nicht weiteren unschuldigen Tieren großen Schaden zufügen kann. Es sind nicht nur Hunde in Dresden gefährdet, auch Katzen und andere Tiere, die sich die Giftköder einverleiben. Am Kleinzschachwitzer Ufer sind ebenfalls viele Eltern mit Kindern unterwegs. Nicht auszudenken, was passiert, wenn die Kleinen die mit der giftigen Substanz vermischten Köder finden und vielleicht davon probieren.

Ich werde auf jeden Fall in den kommenden Tagen nach „verdächtigen Personen“ Ausschau halten, wenn ich in der Gegend unterwegs bin. Ansonsten bleibt mir nur zu raten, Hunde im betroffenen Gebiet anzuleinen und spielende Kinder nicht unbeobachtet zu lassen. Leider ist dieser Vorfall kein Einzelfall. Giftköder in Dresden wurden auch in den vergangenen Jahren schon gefunden. Ein weiterer Fall in jüngster Zeit hat sich im Lausitzer Bergland zugetragen. Genau genommen in einem Waldstück bei Cunewald im Landkreis Bautzen. Betroffenen Tierbesitzern wird empfohlen, die Vorfälle bei der zuständigen Polizeibehörde zur Anzeige zu bringen!    

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