Corona in Dresden: Was du jetzt wissen solltest!

Corona in Dresden Reisetipps

Nun sorgt Corona in Dresden für Angst und Unsicherheit. Was du jetzt wissen solltest, erfährst du bei dresdenreisetipps.de.

Immer wieder höre ich die Frage: Wie sieht es mit Corona in Dresden aus? Kaum etwas sorgt zurzeit für mehr Aufmerksamkeit, als der neue Coronavirus. Vor zwei Wochen begannen die ersten Hamsterkäufe in Dresdens Läden und Supermärkten. Toilettenpapier und Desinfektionsmittel waren die ersten Güter, die schnell ausverkauft waren. Und die ersten Betrüger ließen auch nicht lange auf sich warten, um die Angst vor dem Coronavirus in Deutschland auszunutzen.

Derzeit wird von 51 Infizierten Corona-Patienten in ganz Sachsen ausgegangen. In der Kunst- und Kulturstadt an der Elbe sollen momentan 12 Menschen positiv getestet worden sein. Damit sich die Zahl der an SARS-CoV-2 Erkrankten in Sachsens Landeshauptstadt nicht verdoppelt oder verdreifacht, werden nun besondere Maßnahmen ergriffen.

Dieser Artikel enthält Updates zum aktuellen Geschehen #Corona in Dresden    

 

Panik vor Corona in Dresden vermeiden

Corona in Dresden – das solltest du jetzt wissen:

 

  • In der Dresdner Uniklinik wurde eigens eine „Coronavirus-Ambulanz“ eingerichtet.
  • Um die notwendigen Coronavirus-Tests durchführen zu können, hat das Universitätsklinikum seine Kapazitäten aufgestockt.
  • Sowohl die Semperoper Dresden und als auch das Sächsische Staatstheater haben geplante Veranstaltungen abgesagt.
  • Das Kreuzgymnasium bleibt aufgrund eines Verdachtsfalls von Corona in Dresden vorerst geschlossen.
  • Weiterhin stellen Sachsens Hochschulen ihren Unterrichtsbetrieb bis auf Weiteres ein.
  • Generell wurde zum Schutz der Bevölkerung vor Corona in Dresden und Umgebung ein Verbot für alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern ausgesprochen, die nicht unter freiem Himmel stattfinden.
  • Fußballspiele im gesamten Stadtgebiet vom Stadtverband bis voraussichtlich 22.03.2020 abgesagt.
  • Roland Kaiser verschiebt komplette Tour-Termine, die zwischen dem 13. März und dem 05. April geplant waren.
  • Alle staatlichen Museen im Freistaat Sachsen werden für circa fünf Wochen, voraussichtlich bis Ende der Osterferien, geschlossen – so auch die Kunstsammlungen Dresden mit ihren 15 Einrichtungen und Außenstellen als auch das Deutsche Hygienemuseum.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel in Dresden (Straßenbahnen und Busse) öffnen ihre Türen automatisch, damit Fahrgäste sich nicht mit Corona-Viren infizieren.
  • Die Frauenkirche bleibt trotz Corona in Dresden für Besucher geöffnet. Auch Besichtigungen und der Aufstieg zur Kuppel sind weiterhin möglich, jedoch behält sich die Stiftung Frauenkirche vor, jederzeit kurzfristige Absagen zu erteilen.

 

Schulpflicht in Sachsen entfällt wegen SARS-CoV-2

 

AFrauenkirche Dresden Reisetippsb Montag, dem 16.03.2020, entfällt die Schulpflicht in Sachsen. Die Schulen bleiben trotz Corona in Dresden vorläufig noch geöffnet. Lehrpersonal ist vor Ort, um Schulkinder zu beaufsichtigen, die nicht von ihren Eltern betreut oder anderweitig untergebracht werden können. Unterricht findet in den öffentlichen Schulen der Landeshauptstadt Sachsen jedoch nicht statt. Wie das Sächsische Kultusministerium bekannt gab, sollen freie Träger selbst entscheiden können, ob sie die Schulpflicht für gewisse Zeit aussetzen möchten. Auch die Betreuung in den Dresdner Kindertagesstätten ist derzeit noch gewährleistet. In der kommenden Woche wird darüber entschieden, ob die Übergangsregelung gänzlich aufgehoben und alle Schulen sowie Kitas im Freistaat Sachsen geschlossen werden.

 

Ibuprofen Schuld an schwerwiegendem Verlauf der Covid-19 Erkrankungen?

 

Nachtrag: Gestern (14.03.2020) erhielt ich mehrfach eine Audionachricht über WhatsApp, wo eine Mutter über die Corona Erkrankungen in Italien sprach und damit Ibuprofen in Verbindung brachte. Das Medikament soll gefährlich für Coronavirus-Infizierte sein. Dies habe eine Freundin, die an der Uniklinik Wien arbeitet, jener Frau erzählt, welche die Information nun verbreitet und darum bittet, sie zu teilen. Da Corona in Dresden unterdessen eine große Rolle spielt, werden jegliche Nachrichten, die mit dem neuen Virus aus China in Verbindung stehen, mehr oder weniger „verschlungen“.

Vieles wird angesichts der prekären Lage sofort geglaubt. Wer einen gesunden Menschenverstand besitzt, weiß jedoch, dass nicht alles der Wahrheit entsprechen muss. Also was ist dran an dem Gerücht, dass sich Ibuprofen bei Covid19 negativ auswirkt? Die Medizinische Universität Wien dementiert die Nachricht und macht darauf aufmerksam, dass es in diesem Zusammenhang keine Forschungsergebnisse seitens der „Wiener Uniklinik“ gegeben haben soll. Also wieder nur eine Fake News um den neuartigen Erreger Sars-CoV-2?

Immerhin scheint Olivier Veran, der französische Gesundheitsminister, da anderer Meinung zu sein. Er „twitterte“ am Samstag, Ibuprofen zu meiden, da es den Krankheitsverlauf bei Corona erschweren könnte und riet stattdessen, lieber auf Paracetamol zurückzugreifen. … Lies den ganzen Artikel zum Thema Ibuprofen auf Welt.de.

 

Welche Symptome sind typisch für Covid-19?

 

Anfangs hieß es, dass sich die Symptome des Coronavirus kaum von denen einer beginnenden Grippe unterscheiden. Bisher galten Müdigkeit, Gliederschmerzen, trockener Husten, Halsschmerzen sowie Fieber als häufigste Anzeichen. Mitunter war auch Durchfall ein „Thema“ der von Covid-19 Betroffenen. Atemprobleme sollen ebenfalls ein Anzeichen dafür, dass es sich um die neuartige Virusinfektion / Lungenerkrankung aus China handelt.

Nunmehr hat ein Virologe vom Universitätsklinikum Bonn, Hendrik Streeck, in einem Interview mit der „FAZ“ (Frankfurter Allgemeinen Zeitung) erklärt, dass er nach der Untersuchung von weit über 100 infizierten Personen aus dem Kreis Heinsberg in Nordrhein Westfalen, noch ein weiteres Anzeichen festgestellt hätte: Die Veränderung des Geruchs- und Geschmackssinns. Davon jedenfalls, so Hendrik Streeck, hätten rund zwei Drittel der von ihm untersuchten Corona Patienten berichtet.

 

Wichtige Adressen und Telefonnummern bei Verdacht auf Corona in Dresden

 

Corona in Dresden, bist du betroffen? Im Verdachtsfall rufe deinen Hausarzt an oder wende dich an das Dresdner Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 0351 488 53 22. Die Sprechzeiten dort finden werktags zwischen 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Sofern du Bedenken hast, ob deine Symptome erste Anzeichen einer drohenden Lungenerkrankung sein könnten, kontaktiere den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. Dort bekommst du weitere Informationen und Rufnummern genannt. Im Akutfall wähle die 112. Alles, was du sonst noch über Corona in Dresden wissen musst, erfährst du im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Weitere Informationen zu Covid-19 findest du gleichwohl hier: TU-Dresden online.

 

Dresdenreisetipps Covid-19

 

Neue Maßnahmen ab Donnerstag, dem 19.03.2020

 

Covid-19 erfordert drastische Maßnahmen in ganz Deutschland, da die Zahl der Erkrankungen auch hierzulande weiter zunimmt. Ab Donnerstag, dem 19.03.2020, gelten daher bundesweit verschärfte Bedingungen, um die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen. Besser wäre natürlich, einen gänzlichen Stillstand zu erreichen. Davon sind wir aber wahrscheinlich noch weit entfernt. Während die Zahl der Erkrankungen in China rückläufig ist, macht sich Corona in Dresden und zahlreichen anderen deutschen Städten breit. Laut heutigem Stand sind im Bundesland Sachsen 250 Menschen infiziert, davon derzeit 40 in Dresden.

Damit die Versorgung mit lebensnotwendigen Dingen des täglichen Bedarfs gesichert ist, bleiben Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte und Discounter geöffnet. Also, liebe Bürger der Landeshauptstadt Sachsen, lasst endlich eure Hamsterkäufe sein. Es gibt genügend Toilettenpapier für alle. Auch Apotheken sowie Drogeriemärkte und Tankstellen bleiben weiterhin geöffnet. Gleichfalls dürfen Friseure als auch Bestell- und Lieferdienste bis vorab 20. April 2020 ihre Dienstleistungen erbringen.

Auch die Dresdner Kirchen schließen ihre Türen nicht, allerdings finden zum Schutz vor Ansteckung mit Corona in Dresden keine Gottesdienste statt. Der Dresdner Zoo, der bisher noch als beliebtes Familienausflugsziel galt, schließt bereits heute schon seine Pforten für Besucher. Die Beschäftigten kümmern sich jedoch weiterhin um das Wohlergehen der Zootiere.

Zoo Dresden wegen SARS-CoV-2 geschlossen

Haltestelle Dresdner Zoo

Einschränkungen wird es ab Freitag, dem 20.03.2020, auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln geben. Ab 4:00 Uhr tritt seitens der DVB ein Sonderfahrplan für Busse und Straßenbahnen in Kraft.

Aktuelles aus Sachsens Landeshauptstadt

Update 20.03.2020: Neuigkeiten Corona-Pandemie Sachsen

 

Am Montag, dem 16.03.2020, schlossen einige Physiotherapien wegen Corona in Dresden ihre Einrichtungen. Auf Massagen und Heilbehandlungen angewiesene Menschen, darunter auch zahlreiche Senioren, mussten fortan darauf verzichten. Dafür jedoch hatten die Friseurläden noch geöffnet. Beides ändert sich nun. Die Friseure müssen wegen der Corona-Pandemie in Sachsens Landeshauptstadt, aktuell 526 infizierte Personen, nun ihre Salons schließen. Ebenso machen die Baumärkte dicht.

Für Gaststätten im sächsischen Raum gelten besondere Regelungen. So wird Betreibern in der Zeit von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein Außer-Haus-Verkauf eingeräumt.  Weiterhin soll der Liefer- und Abholservice möglich sein, ohne zeitliche Eingrenzung. Physiotherapien in Dresden dürfen ihre Dienstleistungen vollumfänglich anbieten. In der kommenden Woche startet ein neues Hilfsprojekt für Unternehmen: „Sachsen hilft sofort“.

Sogenannte „Corona-Partys“ in öffentlichen Parkanlagen, an Dresdner Kiesgruben oder auf den Elbwiesen, dürfen nicht stattfinden. Jegliche Ansammlungen von mehreren Menschen, die keinen „Sicherheitsabstand“ zueinander gewährleisten, sind vorerst tabu, können sogar rechtlich geahndet und mit einem Freiheitsentzug bestraft werden.

 

Sparkassen in Sachsens Landeshauptstadt machen dicht!

Am Montag, dem 23.03.2020, schließen 31 Filialen der Ostsächsischen Sparkasse in Sachsens Landeshauptstadt. Kunden müssen jedoch nicht um ihr Geld bangen, das Finanzsystem läuft weiterhin stabil. Es geht darum, die Mitarbeiter der Geldinstitute weitgehend vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Filialen der Ostsächsichen Sparkasse Dresden

Diese Filialen der Sparkasse haben trotz Corona in Dresden noch geöffnet.

 

Fragen zu Corona in Dresden? Auf www.coronavirus.sachsen.de erhältst du alle wichtigen Informationen.

 

25.03.2020: Aktuelle Meldungen aus Dresden und Umgebung

 

Um die Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen weitestgehend einzudämmen, sind die Maßnahmen am vergangenen Wochenende weiterhin verschärft worden. Corona in Dresden forderte nunmehr 2 Todesopfer. Insgesamt beklagt der Freistaat bisher 5 Tode.

Lausitzer Land

In der schönen Oberlausitz waren ebenfalls mehrere Persimonen positiv auf Covid-19 getestet worden, die nunmehr jedoch wieder genesen sind. Um auch in der sorbischen Region die Virusausbreitung zu stoppen, wurde vom Landratsamt Bautzen festgelegt, dass das traditionelle Osterreiten in der Lausitz dieses Jahr, am 12.04.2020, nicht stattfinden wird.

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gelten zwei, seit dem 02.03.2020 infizierte Personen als geheilt. In der Stadt Königstein, deren Markenzeichen die  prachtvolle Festung über der Elbe ist, sind derzeit 4 Menschen erkrankt, ebenso in der erzgebirgischen Gemeinde Hermsdorf, Neustadt in Sachsen zählt momentan 5 Infizierte und im Kurort Rathen ist eine Person positiv auf Covid-19 getestet worden.

Im Raum Sebnitz wurde vom Deutschen Roten Kreuz eine „Helferhotline“ eingerichtet. Hilfsbedürftige und ältere Menschen können sich auf der Webseite des DRK www.teamsachsen.de eintragen. Die Hilfemaßnahmen werden dann in Absprache koordiniert. Gleichfalls bietet der DRK-Kreisverband Sebnitz Hilfe beim Einkauf an.

Corona in Dresden und Umgebung erfordert nicht nur dringend umfangreiche Schutzmaßnahmen, sondern setzt gleichwohl eine Welle von Hilfsangeboten in Gang. Freiwillige Helfer sind täglich großen Gefahren ausgesetzt. In diesem Sinne reicht ein einfaches DANKESCHÖN nicht aus und dennoch ist es wichtig, den Ehrenamtlichen und allen Helfern in der Corona-Zeit besondere Aufmerksamkeit zu schenken und ihnen mit Ehrfurcht zu begegnen. Sie sind die wahren Helden der Krise!

 

Dürfen Dresdner Wanderungen durch die Sächsische Schweiz unternehmen?

 

Weil vielen Dresdnern die Bewegung fehlt (kann ich sehr gut nachvollziehen), denken sie daran, in Zeiten der Corona-Krise wenigstens wandern zu gehen. Eine Wanderung durch die Sächsische Schweiz liegt nahe.

Aber ist das aufgrund der strengen Ausgangsregelungen überhaupt erlaubt?

Nein!

„Ausflüge in weiter entfernt gelegene Erholungsgebiete, wie z.B. von Dresden in die Sächsische Schweiz zum Wandern, sind deshalb gerade nicht gestattet.“ Heißt es von offizieller Stelle.

Allgemein sind im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zahlreiche Wanderparkplätze gesperrt, da sich der Aufenthalt im Freien nur auf „das wohnliche Umfeld“ beschränken soll. Ausflüge in die Wälder Sachsens sind derzeit also nur denen vorbehalten, die quasi „um die Ecke“ wohnen.

wegen Corona dürfen Dresdner nicht wandern in der Sächsischen Schweiz

 

Gibt es doch ein Medikament gegen Sars-CoV-2?

 

Actemra könnte Hoffnungsträger im Kampf gegen Covid-19 sein! Wie neuesten Medienberichten zu entnehmen ist, wurde das Medikament des Schweizer Pharmaunternehmens Roche während einer Feldstudie Anfang Februar zur Behandlung von Patienten mit Coronavirus-Lungenentzündung eingesetzt. Bei 90 Prozent der Probanden schlug das eigentliche Arthritis-Medikament Actemra, welches auch unter den Namen Tocilizumab und RoActemra bekannt ist, wirkungsvoll an.

Besteht also Hoffnung, Sars-CoV-2 bald in den Griff zu bekommen und daran schwer erkrankte Menschen zu heilen? Ob der Medikamenten-Test des Pharmakonzerns Roche Erfolg versprechend sein könnte, erfährst du auf fuw.ch online.

 

Update 01.04.2020: Mülltrennung in Dresden nicht mehr erwünscht

KEIN APRILSCHERZ!  

Mülltrennung ist in Dresden derzeit nicht erwünscht. Jedoch gilt dies nur für Dresdner Haushalte, in denen Menschen am Coronavirus erkrankt sind oder sich auf Verdacht dessen in Quarantäne befinden. Diesbezüglich wird geraten, den privaten Haushaltsmüll nicht mehr wie üblich zu trennen.

Dies bedeutet, dass alle anfallenden Abfallprodukte, die bisher entweder im Biomüll oder in der „gelben Tonne“ entsorgt worden sind, während der Quarantänezeit in einen Müllsack verpackt werden sollen, der fest verschlossen in der Restmülltonne entsorgt wird.

WICHTIGE Regelungen für Quarantänehaushalte:  

Insbesondere sind gebrauchte Taschentücher in Müllsäcken zu entsorgen und nicht im Papierkorb, dessen Inhalt dann in die Restmülltonne gekippt wird. Allgemein gilt die Regel, Abfallsäcke vor der Entsorgung entweder zuzubinden oder zu verknoten.

 

Update Corona Dresden – News 11.04.2020

 

Ab in die Psychiatrie: Werden Quarantäne-Verweigerer nun weggesperrt?

 

Zum Schutze der Bevölkerung Sachsens, sollen zukünftig „Zwangsmaßnahmen“ greifen, wenn Corona-Patienten sich nicht an Quarantäne-Regelungen halten.

Werden Quarantäne-Verweigerer nun weggesperrt?

Petra Köpping (SPD), Sachsens Sozialministerin, gab diesbezüglich schriftlich ein Statement ab. Unter anderem teilte sie mit, dass es möglich wäre (Zitat lt. mdr, siehe Link): „Menschen mit einem richterlichen Beschluss in einem geschlossenen Teil eines Krankenhauses unterzubringen.“

Inwiefern diese Zwangsmaßnahmen durchgeführt werden können, ob es laut Rechtslage überhaupt möglich ist, bei Quarantäne-Verweigerung in die Psychiatrie zwangseingewiesen zu werden, erfährst du in diesem Artikel des mdr-nachrichten-corona.

 

Update 12.04.2020:

Corona-Quarantäne-Verweigerer doch nicht in die Geschlossene?

Ich möchte im Moment nicht groß darüber schreiben, was derzeit in Dresden abgeht, denn es ist Ostern. Anders als sonst feiern die Sachsen mehr oder weniger für sich. So das dargestellte Bild – denn menschenleer sind die Straßen nicht. Aber was hat es nun mit der Sache auf sich, Menschen in die Psychiatrie einweisen zu lassen, die sich nicht an die Quarantäneanordnung halten? Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping wies diesen „Vorwurf“ weit von sich. Mehr dazu im Corona-Dresden-Ticker von Tag24.de.

 

 

Update:

Das ändert sich wegen Corona in Dresden ab dem 20. April 2020

 

Nun ist es „amtlich“: Ab Montag, dem 20.04.2020, herrscht „Maskenpflicht“ im Freistaat Sachsen. Nein, es geht nicht in die Verlängerung der närrischen Zeit, sondern um die Zeit nach den „Lockerungen“ in der Corona-Krise. Ab kommender Woche müssen die Sachsen Mund und Nase bedecken, um Tröpfcheninfektionen zu vermeiden, die verantwortlich für die Übertragung der Coronaviren sein sollen. Petra Köpping hat sich für die „Maskenpflicht“ im Freistaat ausgesprochen.

Die Dame hat leicht reden, wenn es darum geht, die Bevölkerung schützen zu wollen. Schließlich gibt es derzeit keinen wirklich sicheren Mund-Nasen-Schutz, wie im medizinischen Bereich normalerweise üblich. Weder dort und gleich gar nicht für die Bevölkerung. Aber das ist nicht so schlimm, denn wer im Handel oder im Nahverkehr ohne Masken angetroffen wird, wird in Zukunft wahrscheinlich „zur Kasse“ gebeten. Klar, die Menschen haben das Geld derzeit locker in der Tasche, weshalb mögliche Bußgelder für sie absolut kein Problem darstellen.

Und die Bürger Dresdens brauchen nicht mit „faulen Ausreden“ kommen, schließlich wird keine FFP2-Maske verlangt. Es muss niemand unbedingt Mundschutz selber machen, da selbst Tücher und Schals als Alternative infrage kommen. Inwieweit das sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten. Aber warum überhaupt Mundschutz tragen, wenn der eigentlich nicht wirklich hilft?

Hauptsächlich aus dem Grund weil die „Beschränkungen gelockert“ wurden, die bisher galten, um der Corona-Pandemie in Deutschland Einhalt zu gebieten. Die Dresdner dürfen wieder „raus“ und sich – nach wie vor im gebührenden Abstand – auch mit mindestens einer Person mehr treffen, die nicht zum Hausstand gehört. Baumärkte und Gärtenmärkte sowie Geschäfte mit einer Ladenfläche von 800 Quadratmetern dürfen ihre Tore wieder für den Kundenverkehr öffnen. Na, wenn das kein Fortschritt ist.

Aber Vorsicht: Die von oben erlassene „neue Freiheit“, zum Wohle des Volkes sozusagen, kann sich schnell wieder in ein „Corona-zu-Hause“ verwandeln, wenn die Regelungen nicht strengstens eingehalten werden.

 

2 Kommentare

  • Alma-Marianne Válki-Wollrabe

    Liebe Kerstin,
    du hast es auf den Punkt gebraucht. Viele glauben immer noch, dass alles nicht so schlimm ist, während andere Leuten alles glauben was es an falschen Nachrichten gibt und in Panik geraten. Dein gut recherchierter Bericht klärt auf und informiert. Vielen Dank dafür.

    • Kerstin Schuster

      Liebe Alma,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland hat ein Ausmaß angenommen, was vor wenigen Wochen nicht vorhersehbar war. Anfangs war ich auch der Meinung, dass das alles „halb so wild“ wird. Unterdessen weiß ich nicht mehr, was ich überhaupt von allem noch halten soll. Wie auch immer, ich versuche meinen Beitrag über Corona in Dresden so aktuell wie möglich zu halten.

      Liebe Grüße Kerstin

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