Leonhardi Museum in Dresden Loschwitz – Künstlerhaus „Rote Amsel“

Das Leonhardi Museum in Dresden Loschwitz, auch als Künstlerhaus „Rote Amsel“ bekannt, ist rein äußerlich bereits ein kleines Kunstwerk.

 

Leonhardi Museum in Dresden Loschwitz

 

 

Im Dresdner Stadtteil Loschwitz befindet sich das heutige Leonhardi Museum. Das ungewöhnliche Fachwerkhaus, kurz hinter der Kreuzung Körnerplatz auf der Grundstraße 26 in Dresden, fällt sofort auf. Es ist die Fassade an sich, die den Betrachter in den Bann zieht. Das Leonhardi Museum in Dresden Loschwitz ist geschmückt mit zahlreichen Sprüchen, versehen mit Wandgemälden und verschiedenen Symbolen.

Kleine Türmchen und Zinnen vervollständigen das Gesamtbild. Eines dieser Türmchen wird von einem Atlanten getragen. Auch der Außenbereich lässt schnell erahnen, dass sich hier kreative Menschen ausgetobt haben. Ich bin stets aufs Neue fasziniert, wenn ich auf der Grundstraße unterwegs bin und vor dem Leonhardi Museum in Dresden Loschwitz stehe. Deswegen möchte ich dieses Künstlerhaus unbedingt in meinen Dresden-Reisetipps erwähnen. Hast du Lust bekommen, dir das schön gestaltete Fachwerkhaus anzusehen? Leonhardi Museum Dresden Loschwitz

Das Künstlerhaus „Rote Amsel“

Über das Künstlerhaus „Rote Amsel“, welches seit dem Jahr 1905 das Leonhardi Museum in Dresden Loschwitz beherbergt, gibt es viel zu berichten. Ursprünglich stand auf dem Gelände eine alte Wassermühle, die bereits im 16. Jahrhundert Erwähnung fand. In der „Hentschel-Mühle“ wurde früher tatsächlich Mehl gemahlen. Später, als die Mühle längst still stand, erwarb der Sohn des Tintenfabrikanten August Leonhardi im Jahr 1879 den Besitz.

Der Landschaftsmaler Eduard Leonhardi hatte seine eigenen Pläne mit dem Grundstück. So mussten zuerst einmal Stallgebäude und Mühle mussten weichen. Dafür wurde ein Atelier gebaut. Das alte Fachwerkhaus blieb nahezu von den Umbauten verschont, wurde lediglich um einen kleinen Anbau erweitert und diente nach wie vor als Wohngebäude.

Rote Amsel Künstlerhaus Loschwitz

Im Jahre 1880 durfte sich der Künstler Charles Palmiè an der Fassade des Ateliers auf der Grundstraße austoben. Und dies tat er mit Elan und viel Kreativität. Das Resultat kannst du gerne in Augenschein nehmen. Jedoch ist nicht nur der äußere Anblick des Museums sehr reizvoll. Auch drinnen gibt es viel zu sehen. Auf die Besucher warten zahlreichen Ausstellungen der verschiedensten Künstler.

 

Mein persönlicher Dresden Reisetipp:

Am 14.07.2012 findet die „Dresdner Museumssommernacht“ statt, in der auch die „Rote Amsel“ weit die Pforten öffnet und mit interessanten Vorträgen, Filmen und Führungen aufwartet.

 

 

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